Kabinenbauer – dringend gesucht

Nachdem Anfang Juli 2016 der erste Teil des Projekts mit der Bestellung unseres EXCAP in trockenen Tüchern war, hieß es nun, einen geeigneten Kabinenbauer zu finden, der aus unserem Mobil ein vollwertiges Wohnmobil machte. Auf der Abenteuer&Allrad in Bad Kissingen hatten wir uns schon jede Menge Firmen angeschaut und im September wollten wir nun eine Runde durch Deutschland drehen, um uns vor Ort von den Qualitäten unserer Favoriten zu überzeugen.

Als da gewesen wären: (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Bliss Mobil in Herzogenrath (deutsche Niederlassung der Holländer)
  • Bocklet in Koblenz
  • Exploryx in Isny
  • OrangeWork in Köln
  • Ormocar in Hauenstein

Letztendlich haben wir uns dann erst mal nur OrangeWork und Ormocar angeschaut, bei den anderen kam entweder von unserer oder von deren Seite terminlich etwas dazwischen. Ormocar war ok, solide Technik zu vernünftigen Preisen. Besser gefallen hätte uns allerdings OrangeWork, die aber leider preislich deutlich über unseren Vorstellungen für eine Leerkabine lagen und da auch partout nicht mit sich handeln lassen wollten. Schade.

Aber wir hatten ja noch ein vermeintliches Ass im Ärmel: Krug XP. Erst seit Kurzem auf dem Markt, Firmensitz in Österreich, mit Produktion in der Ukraine und mit einer fertigen Demo-Kabine auf einem Steyr bei Stefan im Odenwald. Die wenigen Kommentare, die man bis dahin in den Foren fand, lasen sich auch gut und auch Stefan sprach eine deutliche Empfehlung für die Qualität der Kabinen von Krug XP aus. Also vereinbarten wir einen Termin mit Krug XP, um uns kennen zu lernen und uns im Detail über die Firma und ihre Kabinen zu informieren.

Das erste Treffen im Demo-Steyr bei Stefan verlief sehr gut, die Features der Kabine überzeugten auch im Detail und wir trennten uns mit der Vereinbarung, dass wir in Kürze ein erstes konkretes Angebot für unsere Kabine bekommen werden. Und nachdem auch der Preis dieses Angebots durchaus im Rahmen unserer Vorstellungen lag, beschlossen wir, mit Krug XP ins Rennen zu gehen.

Leider verlief die weitere Abwicklung bis zur endgültigen Unterzeichnung des Vertrags dann nicht mehr ganz so reibungslos:  Der Kaufvertrag war gerade in Überarbeitung und wurde ewig nicht fertig. Erst hieß es Februar, daraus wurde April, dann Mai… Irgendwann war aber auch der Punkt erreicht, an dem wir nicht mehr zu einem anderen Anbieter wechseln konnten – zumindest nicht, ohne den Zeitplan unseres Projekts um mehrere Monate, vielleicht sogar ein Jahr, nach hinten zu korrigieren.

Unterschrieben haben wir dann nach langem Hin- und Her und einigen Verstimmungen irgendwann im Juli 2017. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Wogen aber wieder geglättet und wir waren zuversichtlich, dass die Produktion und Montage der Kabine einigermaßen reibungslos und im Zeitplan erfolgen würde.  Dann ging das Warten wieder los….. Fortsetzung folgt…..

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